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 EIGENE PROJEKTE
Refraktor C 50/540
Refraktor AS 100/1000

REFRAKTOR MIT AS 100/1000 OBJEKTIV

Refraktor mit Zeiss AS 100/1000 Objektiv

Refraktor mit AS 100/1000 Objektiv 




Beschreibung

professionell gefertigter Refraktor mit ausgesuchten AS 100/1000 Objektiv
von ca. 1985 aus den früheren Zeiss-Laden in Berlin

Die Konzeption des Entwurfs bestand hierbei in der Absicht einen "leichten"
Refraktor zu entwickeln, der klein und gut tranportabel ist, sowie

noch von der T-, oder TM-Montierung einwandfrei getragen werden kann;

zusätzlich orientiert sich der Refraktor an dem Zeiss-Design der letzten Produktreihe,
weist aber den wesentlich besseren Drehfokussierer M52 als den APQ-Drehfokussierer auf und
ist für alle binokulare Ansätze ohne Brennweitenverlängerung kompatibel.

es gibt nur zwei Stück davon !
die reinen Materialkosten für diesen einmaligen Refraktor betragen ca. 2.600,- €







Charakterisik

ausgesuchtes AS 100/1000 Objektiv Nr. 66224, Katalog-Preisliste Zeiss 1992: 2.700,- DM;
Drehfokussierer M 52 (ein Meistersück !) Preisliste 1992: 435,- DM;
Original-Schiebetubus aus Titan, der bei den APQ- Fernrohren verwendet wurde; bei Baader-Planetarium bezogen für ca. 400,- €;
Originalsucher von Zeiss 7,5x42 über Baader-Planetarium noch erworben für ca. 750,- DM; und nur gelagert;
CNC gefräßte Anschlußteile mit drehbarer Sucherbrille, schwarz eloxiert;
Gegengewichte aus Edelstahl V4a mit Feststell-Kupferbolzen um die Edelstahl Gewichtsstange vor Kratzer zu schützen; von Zeiss als Einzelanfertigung !
Original Zeiss-Prismenschine zum Anschluß an die Zeiss-Montierungen;
professionelle Lackierung;
zusätziche Original-Zeiss-Visiereinrichtung
Objektivschutzdeckel aus Leder mit blauer Samtinnenseite
ein Refraktor den es nur als in zweimalige Ausführung gibt;



Zitatauszüge betreffend AS-Objektive

nachfolgend einige Zitate aus einen Astronomieforum bez. der AS Objektive; Quelle: www.astronomie.de;

Hallo U.,
Zitat:
Das Gütekriterium eines Apochromaten ist neben der Fertigungsqualität die Farbreinheit und nur der Farbreinste APO zeigt noch bei hohen Vergrößerungen auch den besten Kontrast!

Antwort:
Farbreiheit ist sicher ein ganz wichtiger Punkt bei der Beurteilung eines Refrakrors. Aber es ist sicher nicht der einzige Punkt. Ein Zeiss AS 80/1200 ist sicher theoretisch nicht so farbrein wie viele APOs, ich würde ihn aber trotzdem den meisten APOs vorziehen. Die Verarbeitung/Politur der Linsen, die Vergütung, eine gute Fassung, die Streulichtunterdrückung usw. spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Ganz zu schweigen, dass neben der Restchromasie auch alle anderen Bildfehler minimiert sein müssen.
Viele Grüße, J.

Hallo,
da stimme ich Dir vollkommen zu. Was nutzt einem eine astigmatische, aber farbreine Optik? Das optimale Zusammenspiel aller guten Eigenschaften einer Optik machen das Gesamtbild aus, und nicht etwa eine einzelne Eigenschaft.
Viele GrüßeA.Hallo J,

Richtig, das von August Sonnefeld entwickelte Astro-Spezial-Objektiv AS ist mit Sicherheit eines der genialsten Objektive überhaupt.
Ich beschäftige mich seit 1977 mit Astronomie und besitze einige sehr gute Refraktoren. Seit 1983 habe ich einen Zeiss AS 80/1200 und um es gleich zu sagen, den würde ich nie verkaufen. Warum? Weil es einfach ein hervorragendes Teleskop ist. Leider kommt das "lange Ofenrohr" nur noch selten zum Einsatz.

Frank Schäfer schrieb hier im Forum einmal folgende treffenden Sätze über das AS-Objektiv:
Zitat:
Das AS Objektiv verwendet für die vordere Linse einen Kurzflint mit anormalem Dispersionsverlauf und ist trotz zweilinsigem Aufbau schon für drei Farben korrigiert. Allerdings liegt der dritte Nullpunkt irgendwo im Infrarot. Da zwischen den drei Nullpunkten die Abweichung der Restfarben deutlich geringer wie beim Achromat ist, liefert das AS Objektiv eine deutlich verbesserte Farbkorrektur und verdient zurecht die Bezeichnung HA. Außerdem nutzt das Objektiv eine asphärische Fläche, um dem Gauss-Fehler den garaus zu machen.

Da das AS 100/1000 mit 1:10 das schnellste Öffnungsverhältnis von allen AS Objektiven hat, ist hier logischerweise die Farbkorrektur nicht so gut wie bei einem AS mit 1:15. Der AS 80/840 ist schon ein Stück besser und der AS 80/1200 ist einfach genial.
Die Korrektur der sphärischen Aberration ist ebenfalls ausgezeichnet und die Schliff- und Polierqualität lassen keine Wünsche offen.

August Sonnefeld hatte seinerzeit ein sehr gutes Gesamtkonzept für sein AS Objektiv erdacht, inclusive einer leichten Asphäre.
Mein Physiklehrer hatte einen 80/1200er AS samt Zeiss Orthos. An dem Bild was das Teleskop liefert beißen sich viele heutige sogenannte Apos gleicher Öffnung die Zähne aus.
Durch Asphären gewinnt der Designer enorme Möglichkeiten. Mich wundert es daß man sie heutzutage immer noch nicht nutzt und statt dessen schwere, viellinsige Objektive baut, die Nachteile bei Auskühlung, Gewicht, Addition von Flächenfehlern und Transmissionsverlusten zur Folge haben.

Bei den schnellen Öffnungsverhältnissen kommt noch dazu daß diese verschärfte Anforderungen an die Okulare stellen und für sehr hohe Vergrößerungen sehr kurze Okularbrennweiten bemüht werden müssen, mit entsprechenden Folgen für den Augenabstand.
MfG,K.

Hallo M.,
beim AS ist die Okularauswahl wichtig für optimale Ergebnisse!So bringen zB. die alten Zeiss Orthos wesentlich bessere Resultate als Zeiss Abbes, bezüglich sek. Spektrum, Schärfe und Kontrast!Wer es noch nicht ausprobiert hat wird es nicht glauben.

Hallo M.Meine Anmerkung "sogenannte Apos gleicher Öffnung" bezog sich aber auf die qualitativ teilweise zweifelhaften Teleskope die zur Zeit auf den Markt drängen.
Da ziehe als rein visueller Beobachter ich den langen AS aber deutlich vor.